{"id":234733,"date":"2023-07-04T10:48:57","date_gmt":"2023-07-04T10:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/teora-xr.de\/?page_id=234733"},"modified":"2023-07-04T10:49:12","modified_gmt":"2023-07-04T10:49:12","slug":"frank","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teora-xr.de\/en\/frank\/","title":{"rendered":"Franks Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||70px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.20.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; text_font=&#8220;Manrope||||||||&#8220; text_font_size=&#8220;17px&#8220; text_line_height=&#8220;1.9em&#8220; header_font=&#8220;Manrope||||||||&#8220; header_text_color=&#8220;#141453&#8243; header_line_height=&#8220;1.9em&#8220; header_2_font=&#8220;Manrope||||||||&#8220; header_2_line_height=&#8220;1.9em&#8220; header_3_font=&#8220;Manrope||||||||&#8220; header_3_line_height=&#8220;1.9em&#8220; custom_padding=&#8220;||70px||false|false&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Manrope; font-weight: normal;\"><strong>Das Leben mit anterograder Amnesie<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span>Der 49-j\u00e4hrige Familienvater und Ehemann Frank erlitt bei einem Routineeingriff einen Herzstillstand. Seitdem leidet er unter anterograder Amnesie. Das bedeutet, es ist ihm nicht mehr m\u00f6glich, sich Neues zu merken. Selbst wichtige emotionale Erlebnisse sind schnell vergessen. Sein Gehirn versucht immer wieder neu, sich einen Sinn aus seiner Umwelt zu erschlie\u00dfen. Das erfordert viel Energie und zehrt an der Aufmerksamkeitsleistung. Frank kann sich nichts mehr vornehmen. Er kann nichts f\u00fcr die Zukunft planen. Es entsteht eine immer gr\u00f6\u00dfere Kluft in seiner Identit\u00e4t. Zwischen dem, der er fr\u00fcher war, und dem, der er jetzt ist. Neues ist zwar im Alltag dauerhaft pr\u00e4sent, wird aber nicht mehr Teil seiner Pers\u00f6nlichkeit. F\u00fcr Frank ist die Zeit vor seiner Operation stehen geblieben.<br \/>Seine behandelnde Neuropsychologin Helene Schwarz berichtete: \u201cDa er sich nicht krank f\u00fchlt, ist es besonders schwer, ihn zu motivieren. Hirnleistungstraining zu machen, passt mit seinem Selbstbild nicht zusammen. Frank br\u00e4uchte individuelle neuropsychologische Therapie, aber die ambulante Versorgung ist mangelhaft. Neuropsychologen sind rar ges\u00e4t. Manche Krankenkassen wissen nicht einmal, dass es diesen Fachbereich gibt. Und sie wissen auch nicht, was hier alles bewirkt werden kann. Franks Trainingspotenzial wird somit nicht ausgesch\u00f6pft und wenn er nicht trainiert, werden seine kognitiven Leistungen weiter abbauen. Au\u00dferdem hat er nur noch selten Erfolgserlebnisse. Zwar kann er sich nicht an Misserfolge erinnern, aber es ist zu beobachten, dass er nicht mehr die fr\u00f6hliche Person ist, die er mal war. Er wird immer antriebsloser. Die Familie leidet sehr darunter.\u201d<\/span><\/p>\n<h3><span><span style=\"font-family: Manrope; font-weight: normal;\"><strong>Franks Erfahrungen mit teora\u00ae mind<\/strong><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span>\u201cVR-Brillen waren ein komplett neues Erlebnis f\u00fcr Frank. Er ist sonst eher skeptisch gegen\u00fcber computergest\u00fctztem Training.\u201d Trotzdem entschied sich Helene Schwarz f\u00fcr den Einsatz von teora mind in seiner Therapie. \u201cWir h\u00e4tten nicht gedacht, dass er mit der Bedienung zurechtkommen wird. Wir dachten, er w\u00fcrde mit der neuen Umgebung \u00fcberfordert sein und die Brille gleich wieder absetzen. Aber das Gegenteil war der Fall: Frank hatte riesigen Spa\u00df, sich in der virtuellen Welt auszuprobieren. Er kam gut zurecht und war sehr fokussiert \u2013 \u201cwie im Tunnel\u201d. Dabei ist er sonst extrem ablenkbar. Die Anwendung erforderte zum einen Aufmerksamkeits- und Ged\u00e4chtnisleistungen und zum anderen Handlungsplanung. Wir haben ihn seit der Erkrankung selten so motiviert gesehen. Er freute sich so sehr \u00fcber die Erfolgserlebnisse, war stolz, das Level absolviert zu haben. Am liebsten h\u00e4tte er noch weitergespielt.\u201c<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben mit anterograder Amnesie Der 49-j\u00e4hrige Familienvater und Ehemann Frank erlitt bei einem Routineeingriff einen Herzstillstand. Seitdem leidet er unter anterograder Amnesie. Das bedeutet, es ist ihm nicht mehr m\u00f6glich, sich Neues zu merken. Selbst wichtige emotionale Erlebnisse sind schnell vergessen. Sein Gehirn versucht immer wieder neu, sich einen Sinn aus seiner Umwelt zu erschlie\u00dfen. Das erfordert viel Energie und zehrt an der Aufmerksamkeitsleistung. Frank kann sich nichts mehr vornehmen. Er kann nichts f\u00fcr die Zukunft planen. Es entsteht eine immer gr\u00f6\u00dfere Kluft in seiner Identit\u00e4t. Zwischen dem, der er fr\u00fcher war, und dem, der er jetzt ist. Neues ist zwar im Alltag dauerhaft pr\u00e4sent, wird aber nicht mehr Teil seiner Pers\u00f6nlichkeit. 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